Yamaha NIKEN – der erste Streich

Wie alles begann

Im Juni (oder war es Mai) ging eine Aktion durch die sozialen Medien, dass die Zeitschrift “Tourenfahrer” gemeinsam mit Yamaha fünf Testfahrern die Möglichkeit gibt, 12 Tage lang die Yamaha NIKEN auf Herz und Nieren zu testen. Ich habe nicht nur selber den Aufruf gesehen, auch verschiedene Freunde haben mir den Link weitergeleitet.

“Hey, das wäre doch was für Dich!”

“Wir wollen gerne mal Deine Sicht auf die NIKEN lesen.”

Also gut, bewerben kann ich mich ja mal! Und sehr selbstbewusst habe ich in meine Bewerbung geschrieben, dass ich bewusst noch keinen Bericht einer Frau über die NIKEN gelesen habe und die Zeit dafür längst überfällig wäre.

Nun ja, ob es der Spruch war, das Glück der Lostrommel oder was auch immer: Am 5. Juli habe ich die Nachricht erhalten, dass ich bei der Leseraktion tatsächlich dabei bin! #NikenLeserreise

Ich?! Habe ich mich tatsächlich da beworben? Kurz rutschte mir das Herz in die Hose – mal wieder ein bisschen Angst vor der eigenen Courage!

Aber gefreut habe ich mich mindestens genauso dolle! Wann hat man schon mal die Chance, ein Motorrad nicht nur ein paar Stunden, sondern tatsächlich 12 Tage zu fahren!

 

Yamaha Niken in Reih und Glied

 

Die Übergabe

Am 10. Juli 2019 war es dann nachmittags so weit. Meine anderen 4 Mitstreiter und ich sind der Einladung von Yamaha Motor Deutschland nach Neuss gefolgt, um nach einer kurzen Einweisung die Maschinen zu übernehmen. Ich gestehe, dass ich mit ca. 30 Kilometern die mit Abstand kürzeste Anreise hatte! Wie gut, dass ich mich nicht bei den Bayerischen Motoren Werken beworben hatte – da wäre ich etwas länger unterwegs gewesen! 😉

 

Was zum Tragen und was zum Lesen

 

Technische Infos gab es auch!

 

Über unseren geselligen Nachmittag gibt es bereits Berichte vom Tourenfahrer und von Yamaha – da gibt es für mich nicht viel zu ergänzen! Das könnt ihr gerne dort direkt einmal nachlesen!

Einzig von der Funktionsweise des LMW – Leaning-Multiwheel-System waren wir extrem angetan! Diese einzigartige Technologie war für uns im Schulungszentrum im wahrsten Sinne des Wortes greifbar – mit einem so leichten Spiel hätte keiner von uns gerechnet.

 

 

Was habe ich mir da nur eingebrockt?

Auf dem ersten Foto mit der NIKEN schaue ich noch echt skeptisch! Angesicht der wuchtigen Optik und eines Kampfgewichts von über 250 kg hoffe ich sehr, nicht noch auf dem Parkplatz vor den Augen von Yamaha ächzend mit meiner neuen grauen Freundin umzufallen.

 

Kritisches erste Beäugen

 

Mein erster Post am Abend bei Facebook lautet wie folgt:

Heute habe ich das Motorrad übernommen und aus dem direkten Weg von 30 km wurden dann mal ganz schnell 130 km bis nach Hause.

Erster Eindruck : total witzig!

Meine anfängliche Befürchtung “was habe ich mir mit dem Brocken nur eingebrockt” ist einer ersten Begeisterung gewichen.

Fährt sich sehr easy, dass Vertrauen ist sofort da. Ich bin erstaunt, wie handlich sie ist und auch für meine eher kürzeren “Frauen-Arme” der Lenker und die Armaturen passend sind.

Der Schaltautomat ist der Knaller. Lässt einen ab 4000 Touren butterweich hoch schalten. Aber Achtung : ratzfatz ist man echt schnell…

Mehr dazu in den nächsten Tagen hier und am Ende sicherlich auch im Blog….

 

Offizielles Fotoshooting

 

Auf dem Heimweg bin ich ordentlich nass geworden – die NIKEN aber auch! 😉

 

Dreckig kann die NIKEN auch!

Am nächsten Tag bin ich dann wieder trocken und fit genug, etwas ausführlicher von der ersten Fahrt zu berichten. Also nicht wundern – es beginnt jetzt wieder bei der Übergabe in Neuss!

 

Rückblick auf Tag 1

So, jetzt ist irgendwie der Moment gekommen! Da stehe ich nun mit meinem grauen Ungetüm und bin ab jetzt auf mich alleine gestellt! Aber ein erstes Probesitzen zeigt sofort, dass die NIKEN viel größer und wuchtiger wirkt als sie es dann tatsächlich ist! Ich komme bei meiner Größe von 1,72 m gut mit den Füßen an den Boden, wobei für kleinere Motorradfahrer sogar von Yamaha ein Tieferlegungssatz angeboten wird!

Also den Schlüssel ins Schloss gesteckt und einmal umgedreht! Juhu! Einige lustige Auswahl großer und kleiner Zahlen, Balken und Anzeigen erscheint vor meinen Augen! Gut, es ist nicht ganz fair, die alte Technik meiner 2009-er Vstrom mit der Technik eines aktuellen Motorrads vergleichen zu wollen. Aber es sind schon echt viele Informationen! ;

 

Viele Infos im Display

 

Ich gestehe aber auch, dass zu diesem eher futuristischen Motorradkonzept keine Rundinstrumente passen würden! Ich drehe den Schlüssel weiter um, starte das Motorrad und lausche dem ungewohnten Klang. Ein bisschen vermisse ich das rappelige Brummen meines V2-Motors, aber ich bin ja nicht zum Vergleichen mit meiner schwarzen Schönheit hier! (Mir ist ein Zylinder zu viel da, anderen fehlt gefühlt einer!

Der Dreizylinder Motor, der unter anderem auch die MT-09 antreibt, schnurrt absolut ruhig und gleichmäßig los und mit dem Verlassen des Yamaha Geländes in Neuss beginne ich mein Abenteuer auf drei Rädern! Ich habe ein bisschen Sorge gehabt, dass ich mit meinen eher kürzer geratenen Armen einer Frau Probleme mit der Größe des Motorrad haben werde! Aber davon kann hier wahrlich nicht die Rede sein. Zwar wirkt sie durch den mächtigen Vorbau wirklich riesig, aber die Lenkerposition ist für mich ideal und auch bei vollem Lenkeinschlag zieht es mich nicht von der Sitzbank!

 

Wuchtige Front

 

Auf den ersten Metern versuche ich die Spiegel einzustellen. Diese sind vom Prinzip her sehr simpel einzustellen und sehr leichtgängig. Einzig der ständige Ausblick auf die Lenkerenden, meine Schultern oder meine Unterarme trübt den ungestörten Blick nach hinten! Ich bin mal gespannt, ob ich mich daran gewöhnen werde!

Bei der technischen Einführung wurde uns empfohlen, mal ein bisschen mit dem Motorrad hin und her zu wedeln, um sich an das Fahrgefühl zu gewöhnen. Wobei wirklich gewöhnen muss man sich daran überhaupt gar nicht. Ich habe nach wenigen Metern quasi vergessen, dass ich nicht auf einem echten einspurigen Motorrad sitze. Dennoch bemühe ich mich, den Feierabendverkehr durch fröhliches hin und her Wedeln ordentlich aufzumischen! Ich hoffe, dass mir das gelungen ist.

Übermut

An einer Ampel mitten auf der Landstraße stehe ich plötzlich als erster vor dem roten Licht. Dies ist meine Chance! Hatten die nicht auch etwas von Schaltautomat erzählt? So ab 4000 Umdrehungen? Na, wenn das mal keine Aufforderung ist! Als die Ampel auf Grün umschaltet, drehe ich beherzt am Gasgriff und lasse den linken Fuß fröhlich nach oben wippen. Wow! Das schaltet butterweich, blitzschnell und genauso blitzschnell bin ich auch viel zu schnell! Das Ding macht ja mal so richtig Spaß!

Am nächsten Kreisverkehr werde ich übermütig und lege mich beherzt in die Kurve. Es sei wie Carven, haben sie gesagt! Ich breche aber diesen Versuch relativ schnell wieder ab. Vielleicht sollte man sich doch auf den ersten 15 km erst einmal an das Fahrgefühl an sich im Vergleich zu einer alten V-Strom gewöhnen, bevor man versucht, die Technik (und sei es nur die im Kopf) auszureizen! Ich glaube, hier braucht es noch ein paar Kilometer mehr unter den beiden Vorderrädern, bevor ich so wirklich das Vertrauen gefasst habe!

Die Niken sei für kurviges Geläuf konstruiert, erinnere ich mich aus der Einführungsveranstaltung! Okay, das teste ich später.

 

NIKEN in der Sonne

 

Auch Autobahn geht

Jetzt nehme ich erst Mal die nächste Autobahnauffahrt und schaue einmal, was mein neues Fahrzeug dort zu bieten hat. Die 850ccm mit ihren 115 PS ziehen kräftig nach vorne, sodass ich zügig weit jenseits der 100 km/h bin. Ab 140km/h empfinde ich jedoch den Windschutz als etwas dürftig oder ich habe einfach Pech, genau im Zentrum der Verwirbelungen zu sitzen. Aber es wäre nicht das erste Motorrad, bei dem ich diese Probleme habe. An die Spiegel habe ich mich immer noch nicht so richtig gewöhnt, aber es wird schon besser!

Auch bei tiefen Spurrinnen durch LKWs auf der rechten Fahrbahn fährt die Niken problemlos, auch wenn es ein etwas ungewohntes Gefühl ist, dass hier zwei Vorderräder, vier Gabelholme und ein fantastisch ansprechendes Parallelogramm an der Gabel die Arbeit übernehmen! Es fühlt sich ungewohnt an, aber keineswegs unsicher. Eher im Gegenteil!

Ich verlasse die Autobahn, da jetzt der dritte Teil des Test beginnt. Die Fahrt im Regen! Hatte ich die überhaupt geplant? Stand die überhaupt auf dem Programm? Während mein Sommeranzug und ich langsam durch feuchten, hätte ich diesen Teil des Tages gerne verschoben! Nicht, weil mir die NIKEN nicht auch hier ein sicheres Gefühl vermittelt, sondern weil sämtliche wasserdichte Kleidung, die ich besitze, sicher zu Hause im Schrank liegen! Dies nennt man wohl echte Fehlplanung!

So drehe ich am Niederrhein wieder ab und beende meine erste kleine Probefahrt! 130 km, bei denen alles bis auf echte Kurven dabei war! Ich gebe zu, vom Aussehen ist sie nicht meine Nummer eins, aber das bisherige Fahrverhalten hat mich total überzeugt!

Am Wochenende geht’s ins Sauerland oder ins Bergische. Dann wird sie auch endlich artgerecht bewegt!

 

Ein Wald- und Wiesenmotorrad?

 

Kurvenspaß im Sauerland?

Heute ging es endlich mal so richtig in die Kurven, zumindest soweit es hier in der Umgebung möglich war. Thomas Klinger hat mich kreuz und quer durch das Bergische Land und den Westerwald gelotst, so dass ich kleine Kurven, große Kurven, langsame Kurven, schnelle Kurven und gute und schlechte Straßen ausführlich unter die Räder nehmen konnte.

Aber der Reihe nach! Immerhin sind 470 Kilometer des heutigen Tags zu rekapitulieren!

Ich starte um 7:00 Uhr bei mir vor der Haustür. Kuschelige 14 Grad umschmeicheln mich, macht aber nichts, ich bin ja gut eingepackt.
Fast! Denn meine Sommerhandschuhe sind schön winddurchlässig – das merke ich auf der Autobahn, genauso wie die Tatsache, dass die Niken GT keine Handprotektoren hat. Was diese kleinen Dinger doch ausmachen. Aber die Niken hat ja eine Griffheizung. Schnell und intuitiv finde ich die entsprechenden Knöpfchen, reguliere aber schon nach wenigen Kilometern von Stufe 3 auf Stufe 2 runter. Und diese Einstellung habe ich auch den Rest des Tages beibehalten. Sehr angenehm!

Nach eine guten Stunde treffe ich Thomas und einen Freund, damit wir mit zwei Niken und einer Ducati den Tag auf den oben genannten Straßen verbringen können.

 

Was ist besser als eine NIKEN – na, zwei NIKEN

Ich fühle mich eigentlich ja schon recht wohl auf der Niken, aber auf dem kurvigen Geläuf ist es doch noch mal etwas anderes. Während Thomas nach über 400 Kilometern von “Fahren wie auf Schienen” spricht, kämpfe ich noch ein wenig mit der Yamaha. Nicht wirklich unangenehm, aber doch etwas anderes als das Fahren am Niederrhein.

Schnell erinnere ich mich aber an die Worte von Toni Meier, dem Schulungsleiter von Yamaha Deutschland.

Es macht “Klick”

Sie möchte durch die Kurven “gezogen” werden, am Gas hängend, nicht “rollend”. Dies versuche ich zunehmend umzusetzen und sofort stellt sich eine unglaubliche Veränderung ein. Die Niken WILL, ja sie ZIEHT sich förmlich durch die Kurven! Gerne fahre ich anders als sonst eher etwas verhaltener die Kurve an und drehe dann kontinuierlich am Gashahn. Der Dreizylinder nimmt diese Einladung gerne an und die beiden Vorderräder ziehen wie auf Schienen ihre Spur!

YIPPIEH YEAH! So muss sich das anfühlen!

Mein Grinsen wird zunehmend noch breiter als es vorher schon war, die gefahrene Geschwindigkeit steigt proportional dazu!

Selbst noch so große Flickenteppiche auf kleinen Nebenstraßen lassen mich nicht einmal mehr mit der Augenbraue zucken! Die beiden Vorderräder vermitteln super viel Vertrauen, dafür hoppelt das Hinterrad aber auch mal fröhlich duch die Gegend. Entweder reichen meine 75 kg nicht aus, oder die gesamte Hinterradschwinge ist auf Reise- und Soziusbetrieb ausgelegt! Etwas komfortabler dürfte es ab und an sein, aber ich komme ja auch von der Suzuki-Sänfte!

 

NIKEN mit Softkoffern

 

Licht und Schatten

Auf einem leichteren Teilstück teste ich mal den Sportmodus! Hollah die Waldfee! Selbst das gemütliche Aufschließen auf einen Bus wird damit ein ganz eigenes Erlebnis! Nein, das ist mir zu heftig. Fahrmodus 2 (mit dem ich den ganzen Tag unterwegs war) gefällt mir dagegen für den normalen Betrieb sehr gut. Nummer 3 (von 3) empfinde ich bei gutem Wetter und trockener Straße als zu zäh und träge, wäre aber vermutlich bei Nässe meine erste Wahl. (Mehr zur Spritzigkeit noch mal in den Anmerkungen.

Ob der Bridgestone als Serienbereifung die richtige Wahl ist, wird sich noch zeigen müssen. Ich habe mich mit den Alternativen noch nicht befasst, wäre aber gefühlt eine Hausaufgabe, wenn ich mir eine Niken holen würde.

Die wichtigste Erkenntnis des heutigen Tages: Die Niken bietet Reserven. Nicht, damit ich noch 10-30 km/h schneller fahren kann, sondern gefühlt echte Reserven beim Reisen. Zieht sich z.B. eine Kurve mal unerwartet zu, so schafft man es durch die sichere Vorderradführung, das Motorrad noch mal mit leichter Hand zu einem engeren Radius zu bewegen. Ich bin begeistert, vor allen Dingen, wenn ich an Reisende denke, die nicht über 20.000 km pro Jahr eine entsprechende Routine bekommen. Sondern die neben einigen Tagestouren ihren Jahresurlaub für die eine große Reise verwenden, egal ob an den Bodensee oder bis nach Griechenland. Denn die Niken gibt einem viel Sicherheit!

Ach ja, die Reisetauglichkeit wird durch die Sitzbank unterstrichen. 480 km heute und kein bisschen Hintern-Schmerzen. Etwas verspannt im Oberkörper, aber das kommt sicherlich eher durch die etwas andere Körperhaltung und durch die Tatsache, dass ich heute morgen auch im Kopf noch etwas angespannt war.

 

So sehen glückliche NIKEN-Fahrer aus

 

Zur Halbzeit zeigen also beide Daumen streng nach oben! Diese Woche wird noch weiter getestet und am Wochenende geht es zum gemeinsamen Abschluss in den Westerwald. Danach werde ich dann auch ein Fazit ziehen! Versprochen! (Ach ja, und die Soziustauglichkeit wollen wir da dann auch mal unter die Lupe nehmen.)

 

Anmerkungen zur Halbzeit:

Anmerkung 1:

Selber mal Lust, die Niken zu fahren? Dann schnell los! Am 20. und 21. Juli gastiert die Niken Tour im Harz bei Pullmann City in Hasselfelde.

Am 27. und 28. Juli können die Pfälzer in den Genuss kommen. Kommt zum Bikertreff am Johanniskreuz und nutzt die Chance, Dir selber ein Bild von der NIKEN zu machen.

Anmerkung 2:

Was ich in den letzten Tagen an Gespött und Beleidigungen habe über mich ergehen lassen müssen, geht auf keine Kuhhaut! Wir können gerne über Optik streiten, auch über technische Parameter, aber Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie gehören sich einfach nicht! Einfach noch mal bei mir was über die Toleranz unter Bikern nachlesen und anschließend mal nachdenken!

Anmerkung 3:

Entgegen weitläufiger Meinungen

– braucht man einen normalen Motorradführerschein für die NIKEN. Wer es nicht glaubt, dem sei nur zur Info gesagt, dass die Spurbreite vorne 410 mm beträgt. Jetzt dürft ihr googlen gehen!

– fällt man mit ihr um! Schaut euch das Video oben über die Gabeln an und dann seht ihr, dass diese nicht das Motorrad wie ein Dreirad stehen lassen!

Anmerkung 4:

Nein, ich bekomme kein Geld von Yamaha für die Aktion! Ich habe ein einziges Mal Geld bekommen, der Artikel der Versicherung ist auch mit “Werbung” gekennzeichnet! Ein zweites Mal habe ich Ware bekommen, auch dieser Artikel über das Rennzelt ist entsprechend gekennzeichnet! Ich schreibe aus Leidenschaft!

Anmerkung 5:

In der Hoffnung, dass Yamaha nicht mitliest: Die NIKEN hat auch einen integrierten Flaschenhalter! 😉

 

Flaschenhalter an der NIKEN

 

Anmerkung 6:

Den Samstag habe ich für Fotos genutzt! Viele Motive sind in oder um Krefeld entstanden! Auch Krefeld ist entgegen seines Rufs echt schön! Es liegt einfach oft am Auge des Betrachters!

Anmerkung 7:

Ihr wollt mehr über die NIKEN lesen? Dann schaut mal bei Facebook unter dem #NikenLeserreise nach. Dort finden sich auch Meinungen der anderen 4 Testfahrer!

Anmerkung 8:

Wer meint, dass die NIKEN nur was für Opas und Nichtfahrer ist: Bei 110 km/h im 3. Gang zeigt das Display “ECO” an – wenn das ECO-Modus ist, dass möchte ich nicht wissen, was von Gang 4 bis 6 passiert! 😉

Ach ja, und ab 6000 Umdrehungen zieht Dich der Motor noch mal so richtig aus dem Sitz! Wham – das macht Spaß!

Anmerkung 9:
Mit etwas um die 6 Liter Verbrauch ist sie schon ein wenig durstig. Finde ich aber für 250 kg und 115 PS dennoch noch im Rahmen. An die Tankanzeige müsste ich mich im Echtbetrieb gewöhnen. Denn beim letzten Balken vor der Reserve gehen nur 13 von den 18 Litern Tankinhalt rein. Also tankt man doch eher viel zu früh!

Anmerkung 10:
Fand ich die Optik anfangs auch nicht so ansprechend, so freue ich mich immer mehr, wenn ich die kleinen zornigen Augen im virtuellen Sucher meinens Displays sehe! Bis morgen dicke Graue!

 

Selfie mit NIKEN
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4 comments on “Yamaha NIKEN – der erste Streich

  1. Sehr cool .. mein Vorhaben, sich mal die Niken anzusehen, wird immer konkreter.

    Aber was ich mich am dringensten frage: wie wird sich wohl Deine Vstrom nach der Niken-Experience anfühlen? Ich habe den leisen Verdacht, darüber wird es auch einen Blog-Post geben 😉

  2. Hatte die Niken für einen Vormittag zur Probe. Kann viele deiner Punkte bestätigen. Vor allem das hoppelnde Hinterrad. In finde sie nur etwas untermotorisiert. Wenn man etwas sportlicher fährt, bemerkt man schon eine gewisse Trägheit. Der Motor der MT-10 wäre für das Schwergewicht besser gewesen.

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