Ich stehe unter Strom

Mein erstes Mal – quasi

Es ist Samstagmorgen irgendwo in der Schweiz! Ich habe gut geschlafen, wache aber dennoch ein bisschen aufgeregt auf. Heute übernehme ich von Isa – Inhaberin von Country Road Alpnach GmbH – für eine Woche eine Zero SR, darf diese ausgiebig testen und bin gespannt, ob ich mich in den Chor der Jubelstimmen zu elektrischen Motorrädern einreihen werde! Ich versuche möglichst neutral an die Sache heranzugehen, denn drei Jahre zuvor durfte ich den BMW C evolution probefahren und dies hat mich sehr gespalten zurückgelassen. Das lautlose elektrische Fahren war genial, aber wer noch nie auf einem Roller gesessen hat, fühlt sich halt dort nicht sofort zu Hause!

 

Country Road Alpnach – auch wenn ihr keine Harley, Triumph oder Zero fahrt, ein Besuch bei Isa muss sein!

 

Aber genug des Rückblicks! Ich will nach vorne schauen! So lasse ich meine treue schwarze V-Strom in der Hotelgarage stehen und warte mit meinem gesamten Gepäck unterm Arm auf Isa, um bei ihr im Shop die knallgelbe Motofestival-SR in Empfang zu nehmen. Schick schaut sie ja aus und sogar die typisch nach Frauenart vollgepackte SW Motech Hecktasche findet ausreichend Platz. Erster Pluspunkt: Mein Gepäck hat Platz! 🙂

 

Gelb, schnell und mein Gepäck hat Platz – was will man mehr

 

Elektrische Herausforderungen

Isa erklärt mir noch ein paar wissenswerte Details zu meiner Zero wie man die einzelnen Fahr-Modi einloggen kann. “Einloggen”?! Heiliger elektronischer Firlefanz – vorher hatte ich nur sechs Gänge und die waren auch noch in der richtigen Reihenfolge. Da eine Zero mit Automatik fährt, weiß ich jetzt schon, ab und an auf der Suche nach dem Kupplungshebel ins Leere zu greifen. Aber nun ja, es gibt Schlimmeres! Einzig der wichtige Hinweis, nicht wie andere Motorradfahrer eventuell an der Ampel am Gasgriff zu drehen, lässt mich hellhörig werden. Aber klar, ohne Leerlauf schiebt die Zero sofort nach vorne, wenn man aus Spaß am Gasgriff dreht. Es soll einige Biker geben, die sich so ungeplant von ihrer Zero verabschiedet haben. Aber ich glaube, das kann ich mir noch merken. 🙂

 

“Tankanzeige” in Prozent und ansonsten viele Informationen, die mir nichts sagen 😉

 

Es geht los

Ich drehe das erste Mal am Gas und lautlos schiebt meine neue gelbe Freundin sich nach vorne. Verrücktes Gefühl, sich so ganz ohne Motorengeräusch fortzubewegen. Ich stelle meine Füße auf die Fußrasten und stelle sofort fest, dass ich bei einer eigenen SR die höhere Sitzbank montieren würde, die aber serienmäßig ebenfalls mit ausgeliefert wird. Aber für die eine Woche wird es wohl auch so gehen. Wir rollen aus Alpnach heraus und hoch über uns kreisen lautlos zwei Milane und begleiten meine ersten leisen Elektro-Kilometer.

 

Wir verlassen Alpnach bei traumhaftem Wetter

 

Ich bin bekennender V2-Fan und liebe das Gefühl, das Vibrieren des Motors noch abends am Glas des Feierabendbiers zu spüren. Monikas CBF ist mir da eindeutig zu säuselnd und es fehlt mir die Rückmeldung vom Motorrad. Daher hätte ich mir nicht vorstellen können, wie sehr ich dieses friedliche Reisen mit der Zero genieße!

 

Morgenlicht am Sarner See

 

Ich horche tief (und ehrlich) in mich hinein und frage mich, ob mir gerade mein V2 fehlt? Nein! So sehr ich meine kleine Schwarze auch liebe, so sehr und so unbefangen kann ich gerade die Ruhe genießen. Ruhe im Motorrad, Ruhe um das Motorrad. In keinem Ort, den wir durchqueren, dreht man sich nach uns um und keine kleinen Kinder halten sich ängstlich die Ohren zu! Habe ich vorher schon mal so bewusst darüber nachgedacht, was der Lärm mit anderen macht? Doch, das habe ich! Ich versuche immer frühzeitig hochzuschalten und in niedrigen Drehzahlen und leise durch Ortschaften zu fahren. Aber gar nicht aufzufallen, das ist noch viel schöner!

 

Nichts stört die Stille an der Kirche in Lungern


Schon wieder technisches Neuland

Meine gelbe Zero SR hat angeblich eine Reichweite von ca. 150 km bei meiner mit der V-Strom vergleichbaren Fahrweise. (Das heißt neu-zero-deutsch jetzt “Eco-Mode”.) Aber auch mit der V-Strom mache ich spätestens nach zwei Stunden Pause und empfinde daher unseren ersten Ladestop in Innertkirchen nicht als lästigen Zeitfresser. Ich bin aber froh, mit Jürgen Theiner von Motoprosa einen erfahrenen Elektromotorradfahrer an meiner Seite zu haben, der mit seinem Quartett an Ladekarten auf der sicheren Seite ist, immer eine funktionierende Karte an der Hand zu haben. Wie war das noch mal in Europa und Standardisierung? Da wäre bei Ladekarten für Elektroladesäulen noch viel Luft nach oben! 🙂

Ohne Jürgen wäre ich beim ersten Laden sicherlich hoffnungslos überfordert gewesen, welchen Stecker man wann und in welcher Reihenfolge wohin steckt und warum sich das blöde Ding nach Ende der Ladezeit nicht einfach wieder herausziehen lässt! Gibt es wirklich solche Witzbolde, die an ladenden Fahrzeugen den Stecker ziehen, so dass man diese über den Zündschlüssel verriegeln muss? Dies lässt mich eher an den Menschen als an der Zero zweifeln!

 

Man muss die Ladesäule anbeten, bevor sie die Karte akzeptiert 😉

 

Besorgter Blick auf die Ladeanzeige

Am Grimselpass bemerke ich zum ersten Mal, wie mich die Anzeige der Restkilometer verunsichert. Durch die höhere Belastung bergauf sinkt die Restreichweite bedenklich, um bei jeder Gleitphase oder Bremsvorgang wieder beruhigend nach oben zu klettern! Vermutlich wäre dies bei einem Verbrenner genauso, wenn meine V-Strom schon so einen modernen Schnickschnack kennen würde und etwas genauer den aktuellen Verbrauch anzeigen könnte.

 

Ein freundlicher Gruß vom Straßenrand

 

So starre ich aber nun statt auf die Straße auf die lustige Anzeige, die mal Verbrauch und mal Laden anzeigt. Hat meine V-Strom schon mal Benzin produziert? Ich kann mich nicht erinnern. 😉

 

Beeindruckende Staumauer am Grimselpass

 

Räterichbodensee – unmittelbar vorm Grimselsee

 

Zuerst fand ich es befremdlich, wie stark die Zero im Eco-Modus beim Wegnehmen des Gases verzögert und rekuperiert, aber je mehr ich mich daran gewöhne, desto mehr genieße ich es, meinen rechten Fuß das ein oder andere Mal vom Bremshebel nehmen zu können.

 

Ich brauche Energie

In Brig am Bahnhof steht der nächste Ladestop an. Der Zeitpunkt stört mich wieder nicht, da es gerade Mittagszeit ist. Aber ich gestehe, dass ich nun lieber in einem lauschigen Terrassencafé oder am Flussufer sitzen würde, als am Bahnhof im Schatten neben den beiden Ladesäulen mein im Hotel morgens eingepacktes Brötchen zu essen.

 

romantische Mittagspause hinter dem Bahnhof in Brig

 

Auch Uli, Jürgen und ich tanken Energie

 

Wir nutzen die Pause ebenfalls für ein wenig “Tuning”. Die Pässe herab war mir die Zero viel zu weich! Voll beladen mit dem notwendigsten gesamten Haushalt für eine Woche schaukelt sie wild in den Kehren und vermittelt mir kein Gefühl von Sicherheit. Da greift Uli beherzt zum klappbaren schweizer Schraubendreher und stellt mir das Fahrwerk passend zur Beladung ein. Beim Losfahren merke ich sofort, dass dies ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Manchmal ist es doch gut, jemanden mit Ahnung dabei zu haben! 🙂

 

Schnell oder nicht schnell – das ist hier die Frage

Bis zu unserem heutigen Tagesziel mitten auf der Routes des grandes Alpes haben wir noch einen Haufen Kilometer vor uns und zum ersten Mal stört es mich ein wenig, dass wir entweder sehr zügig fahren können, um dann entsprechend häufig Nachladen zu müssen oder reichweitenschonend dem Tempolimit angemessen durch die Schweiz zu cruisen. Ich frage mich aber zeitgleich, ob mich die V-Strom genauso wie die Zero vor furchtbar überteuerten Schweizer Strafzetteln geschützt hätte? Ehrlich gesagt glaube ich das nicht!

 

Dienen die Parabolantennen oberhalb von Leuk der Spionage?

 

Unser nächster Ladestop ist an einem McDonald’s in Martigny, wo luxuriös sechs Ladesäulen parallel auf durstige Abnehmer warten. Dies ist der erste Ladepunkt, wo wir mit mehr als zwei Motorrädern gleichzeitig Strom bekommen hätten. Sehr komfortabel ist allerdings, dass wir während des Ladevorgangs zur Toilette gehen können und die verlorene Flüssigkeit in Form von Kaltgetränken direkt wieder auffüllen können.

 

Luxusladen mit Verpflegung

 

Der Kupplungshebel fehlt

Hatte ich mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, ohne Kupplungshebel unterwegs zu sein, so passiert es mir mit einsetzender Müdigkeit, dass ich gerade im Stadtverkehr immer wieder mit der linken Hand ins Leere greife! Wie wird dies erst nach einer Woche sein, wenn ich mit der V-Strom wieder schalten muss? Sollte euch also eine hoppelnde schwarze 650er begegnen, so bin dies vermutlich ich, die im Laufe einer Woche das Schalten verlernt hat. 😉

 

Am Nachmittag oberhalb von Martigny

 

Weiter geht unsere Reise – vorbei am Glacier des Bossons hinter Chamonix

 

Unser vorletzter Ladestopp entwickelt sich zu einem kommunikationstechnisch anspruchsvollen Informationsgespräch. Ein angetrunkener Franzose mit seinem besten Kumpel wackelt mehr oder weniger zielstrebig auf uns zu und sie befragen uns gemeinsam über technischen Details. Sie sind wirklich interessiert und merken sich hoffentlich mehr Informationen, als sein an der Bushaltestelle lehnender kiffender Sohn. Aber wir möchten ja auch Land und Leute kennenlernen! 😉

 

Es wird echt spät

Wir sind heute morgen fast eine Stunde später losgekommen, als wir es eigentlich angesichts der langen Tagesetappe wollten. Schuld geben wir hier eindeutig Isa mit Ihrem Motorradshop, die uns ein so leckeres Frühstück aufgetischt hat, dass wir gar nicht pünktlich fahren konnten! 😉

 

Windschnittige Haltung, um die Langeweile auf den Landstraßen zu überbrücken

 

Charme vergangener Tage

 

Unser letzter Ladestop wenige Kilometer vor unserem heutigen Etappenziel hoch auf dem Col du Galibier ist ein Sicherheitsstopp. Es ist kalt geworden und wir sind nicht sicher, wie die letzten Kilometer bergauf unsere Stromreserven verbraucht werden. Es sind nur 15 Minuten, die wir eben am Straßenrand nachladen. Ich glaube, dies ist der erste Stopp, den ich mit einem Verbrenner hätte nicht mehr machen müssen.

 

Dunkel war’s, der Mond schien helle….

 

Endlich angekommen

Spät abends rollen wir im Beau Refuge du Galibier auf 2642 m in die Garage. Jürgen ist natürlich bestens vorbereitet und hat ein normales Ladekabel für einen Schukostecker dabei. An was man alles denken muss!

 

Unser Nachtlager hoch oben in den französischen Bergen

 

Ein wirklich lohnenswerter Stopp bei Sam und Isa

 

Ich bin rechtschaffend müde, aber das wäre mir nach 430 km mit der V-Strom genauso ergangen. Mir fehlt aber auch ein bisschen die Kondition, da so lange Tagesetappen anders als in den vergangenen Jahren bei mir nicht mehr an der Tagesordnung sind. Aber bis auf den etwas zu engen Kniewinkel bedingt durch die niedrige Sitzbank und den letzten Ladestop kann ich dem heutigen Tag nur Positives abgewinnen! Damit hätte ich heute morgen ganz ehrlich nicht gerechnet!

 

“Meine” gelbe Zero – am nächsten Tag war dann Zeit für ein Pass-Bild

 

Ich bin gespannt, wie mein Fazit nach weiteren sechs Tagen ausfällt und ob, den entsprechenden Geldbeutel vorausgesetzt, eine Zero (und wenn ja welche) für mich in Frage käme. Lasst euch überraschen, das tue ich nämlich auch!

 

Anmerkungen des Tages

Anmerkung 1:

Ich würde mir wünschen, dass mehr Restaurants und Kaffee Lademöglichkeiten anbieten. Es wäre ein Leichtes, die Kaffee oder Mittagspause zum Laden zu nutzen, um nach einer dreiviertel Stunde gestärkt und mit neuer Energie für das Motorrad starten zu können.

Anmerkung 2:

Wo wir schon bei Lademöglichkeiten sind: Wie wäre es denn mit einem europaweit einheitlichen System mit den Ladekarten und einem passenden Label, so dass ich Lademöglichkeiten (auch an Cafés) im Vorbeifahren direkt erkenne.

Anmerkung 3: 

Wir haben bis auf den McDonald’s in Martigny immer nur zwei Ladesäulen parallel vorgefunden. Eine Infrastruktur für eine ernsthafte Gruppenreise ist dementsprechend noch nicht gegeben. Aber wer weiß, vielleicht wäre dies dann endlich der Grund, sich von ungeliebten MItfahrern verabschieden zu können. 😉 Nur mal so als Idee für den ein oder anderen Leser!

Anmerkung 4:

Die meisten wissen, dass ich meine Texte über Spracherkennung ins Handy diktiere und abends des öfteren darüber rätseln muss, was im Nachhinein daraus gemacht worden ist. Wie es aber die Wörter “vaginal” und “Frittieren” in meinen Bericht geschafft haben, erklärt sich erst nach leisem Murmeln des Textes. Ah! 🙂  Es “war genial” und ging um das “Vibrieren” des Motors.

Anmerkung 5:

Dienen die Parabolantennen oberhalb von Leuk nun der Spionage? Hier die Erklärung!

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12 comments on “Ich stehe unter Strom

  1. Also in etwa so wie ich das in Erinnerung habe. Im Grunde eine interessante Technologie für die kleine bis mittlere Feierabendrunde die noch in den Kinderschuhen steckt und wahrscheinlich in 5-10 Jahren so weit sein wird, dass man tatsächlich im Tourenbertrieb etwas damit anfangen kann. Zumal ich neben der Ladeinfrastruktur dann auch nicht mit einer Zero, Lifewire, einer Ducati und Triumph unterwegs sein möchte die unter Umständen alle unterschiedliche Reichweiten und Ladezeiten haben.
    Das nicht gehört werden hat mir übrigens gar nicht gefallen und ich bin der Meinung das hier vom Gesetzgeber aus in den unteren Geschwindigkeiten dringend Handlungsbedarf besteht dies zu verändern. Denn ich hatte tatsächlich zweimal Leute knapp vor mir auf der Fahrbahn die mich nicht gehört haben.

    Wichtig ist aber auch sich selbst ein Bild zu machen so wie du es getan hast :-).

    Schöne Grüße Torsten

    1. Hallo Thorsten,
      vielen Dank für Deine Rückmeldung. Ich gestehe aber, dass ich von mehr als einer Feierabendrunde gesprochen habe. Für Tagestouren um die 300 Kilometer geht dies mit der Zero tiefenentspannt. In der Halbzeit eine ausgiebige Pause und gut ist! Ich glaube nicht, dass wir noch 10 Jahre warten müssen. Aber hier sind einfach die Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen sehr unterschiedlich!
      Was ich aber ehrlich gesagt kein Argument finde, ist die unterschiedliche Reichweite. Monika und ich fahren alle großen Reisen miteinander, sie mit 250 Kilometern, ich mit 350 Kilometern Reichweite. Natürlich richtet man sich nach dem mit der geringsten Reichweite – auch beim Verbrenner. Sonst hätte ich nicht eine meiner großen Reisen machen können. Ich denke, da passiert noch eine Menge – so habe ich z.B. heute Abend den “Froschlaich-Antrieb” erfunden. Ihr werdet also noch von mir hören! 😉

    1. Hallo Stefan, das tun wir. Morgen abend ist er schon vorbei und ich bin gespannt, ob ich eher mit dem lachenden oder dem weinenden Auge wieder auf die V-Strom steige. Mit 130.000 Kilometern ist sie aber auch schon eine etwas eigene alte Dame, die Gottseidank nicht lesen kann, sonst hätte sie mir nach den positiven Worten zur Zero schon längst ihre V2-Freundschaft gekündigt.

  2. Solange die Anzahl der Ladesäulen drastisch erhöht wurde, wäre ein Elektromotorrad nichts für mich. Ich möchte entscheiden von wo nach wo ich fahre. Nicht von Ladesäule zu Ladesäule. Ich möchte auch nicht ständig darüber nachdenken müssen, ob ich an den nächstgelegenen Möglichkeit laden muss, oder ob es noch reicht zur übernächsten. Wenn ich dann noch nicht mal weiß, ob ich die passende Karte zum bezahlen habe, habe ich schon keine Lust mehr zu fahren.
    Ich fahre mit meiner Africa Twin durchaus über 300km am Stück ohne groß eine Pause zu machen. Und das mit vollgepacktem Motorrad.
    Nein danke. Das ist nichts für mich.

  3. Ich bin mindestens genau so gespannt auf Dein Fazit wie Du selbst! Und ich freue mich schon, Deine Erfahrungen mit einem E-Motorrad über eine größere Tour zu lesen.
    Ich selbst fahre bei größeren Touren Tagesetappen von 450 bis 550 Kilometer, ich vemute stark, bei dem derzeiten Stand der Technik wäre ein E-Motorrad noch nichts für mich.

    Viel Spaß und berichte fleißig!

  4. Hallo Ju,

    wie ich es von dir gewohnt bin ein toller Bericht. Freue mich schon darauf dein Fazit über die Reise mit dem E- Bike zu lesen.

    Liebe Grüße aus dem heißen Dubai
    Gaby

  5. Hallo Julia,

    erst einmal danke, dass es wieder von dir zu lesen gibt.

    Ich bin vom Typ Fahrer so wie Theo und Robert.
    Also lange Tagesetappen, unterwegs teilweise auf sehr kleinen Sträßchen. Hierbei passiert es mir regelmäßig, dass meine Edelweisse nach Sprit schreit und ich kilometerweit noch auf der Suche nach dem guten Super bin.
    Ich rede hier vom europäischem Ausland wie Frankreich, diverse Ecken in Italien, Slowenien und weiter in den Balkan.
    Dann kommt noch ein weiteres Problem hinzu, ich bin Fahrer gebrauchter Fahrzeuge. Ja es ist auch eine Kostenfrage. Einen gebrauchten Verbrenner kann man einigermaßen einschätzen, aber wie schaut es mit einem gebrauchten Akku aus?
    Ach ja Kupplungshebel wird nicht vermisst, fahre DCT 😉
    Es wird also noch ganz interessant wie es weitergeht.

    Weiterhin viel Spaß und liebe Grüße
    Michael

  6. Moin Jule☀️
    Neugierig wie sich ne Zero fährt, bin ich schon seit die ersten Berichte über kleine Elektrohopper auftauchten – das Design hat mich damals jedoch wenig angesprochen.
    Zwei Aspekte stehen auf meiner Plus-Minusliste weit oben:
    Ein Ladestopp ohne Toilettenmöglichkeit stellt mir die Haare auf … nette Gesellschaft macht jeden Stopp angenehm. Jedoch einer Frau mit voller Blase hilft selbst die charmanteste Reisebegleitung nix
    Die Idee, gerade diese Bergpanoramen ungestört von Nebengeräuschen “einsaugen” zu können … fantastisch
    Ich träume von gewichtsmäßig handhabbaren, leistungsstarken Tauschakkus … leerer Akku raus, voller rein … weiter.
    Ist hoffnungslose Spinnerei … ich weiss.
    Aber Träumen is manchmal zu schön
    Freu’ mich auf deine folgenden Schilderungen

  7. Liebe Julia,
    vielen Dank für Dein Elektro-Tagebuch – das gefällt nicht nur Monika, sondern auch mir 😉

    Ich freu’ mich sehr, dass Du Dich auf dieses spannende (sic!) Abenteuer eingelassen hast; in dieser Woche haben wir das Thema Elektro-Mobilität – wie ich meine – ganz gut präsentiert. UND: ich habe trotz 2 Jahren auf meinem Protonen-Torpedo wieder einiges dazu gelernt.

    Liebe Grüsse von der anderen Seite des Passes!
    Jürgen

  8. Hi Julia,
    bin gespannt auf die Fortsetzung und Dein Fazit! Vor allem würde mich interessieren, wieviel Zeit man für die Ladestopps tatsächlich einplanen muss? Die SR finde ich persönlich sehr formschön, würde mir aber auf jeden Fall eine Art Sound wünschen, nachdem ich beinah mal vor ein Hybrid-Taxi gelaufen wäre…
    LG und viel Spaß in den Alpen
    Susy

  9. Schön, wieder von dir zu lesen!

    Tolle Gegend hast dir ausgesucht, der Grimsel und Umgebung hat mich landschaftlich SEHR beeindruckt!

    Und das mit dem “… Sollte euch also eine hoppelnde schwarze 650er begegnen….” kannste ja immer noch auf Känguruh-Benzin schieben! 😉

    Das elektrische wär nix für mich, würde mich aber auch eventuell überzeugen lassen, wenn die Infrastruktur besser und das “Ladekartenquartett” nicht vorhanden wäre. Für den Stadtverkehr taugt das allemal….

    In diesem Sinne!

    Mehr davon!

    LG

    ALex

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