Rumänien – Tag 5 – Prisloppass

Guten Morgen aus Botiza

Wir haben tief und fest bis wenige Minuten vorm Weckerklingeln geschlafen! Die Temperaturen im Zimmer sind angenehm, es ist totenstill hier im Ort und auch die Betten waren wirklich gemütlich!

Wir bleiben sogar noch etwas im Bett liegen und können uns nicht vorstellen, jemals wieder aufzustehen!

Da helfen der graue Himmel und die tief hängenden Wolken über dem Tal nicht wirklich bei der Motivation!

Wir hören im Hintergrund, wie die beiden andere Motorradfahrer sich auf den Weg zum Frühstück machen! Ok, wir müssen auch so langsam raus.

Die beiden wollen heute noch zur Wassertalbahn! Das hatten wir auch überlegt, aber wenn wir erst sechs Stunden später wieder in Viseu de Sus sind, läuft uns einfach die Zeit für den heutigen Tag weg!

 

Abschiedsfoto in Botiza
Abschiedsfoto in Botiza

 

Impressionen aus Botiza

Unsere erste Etappe ist heute zu Fuß durch den Ort! Zu schön war die Kirche gestern oberhalb unserer Pension und auch sonst ist es ein ganz niedlicher Ort, an dem heute morgen die Damen des Dorfes die Straße reinigen! Ich bin übrigens überrascht, wie sauber die ganzen Straßen sind! Hinter die Zäune darf man allerdings teilweise nicht gucken, aber die Wege sind frei von Müll!

 

Brücke in Botiza
Brücke in Botiza

 

Holztor der Maramures in Botiza
Holztor der Maramures in Botiza

 

Kirchen-Gruppe in Botiza
Kirchen-Gruppe in Botiza

 

Kirche 1 von außen
Kirche 1 von außen

 

Kirche 1 von innen
Kirche 1 von innen

 

Besondere Stühle in der Kirche
Nur alte und schwache haben einen Sitzplatz! Aber scheinbar jeder seinen eigenen!

 

Holzkirche von innen
Dagegen die eher düster wirkende Holzkirche von innen

 

Toilettenhäuschen - sehr ins Ortsbild passend
Toilettenhäuschen – sehr ins Ortsbild passend

 

Wegweiser am Toilettenhäuschen
Wegweiser am Toilettenhäuschen

 

Flüßchen in Botiza
Flüßchen in Botiza

 

Eigener Parkplatz für Pferdefuhrwerke
Eigener Parkplatz für Pferdefuhrwerke

 

Toll erhaltenes Holzhaus
Toll erhaltenes Holzhaus

 

Jetzt geht es endlich los

Wir füllen unsere Trinkrucksäcke mit frischem Quellwasser und starten gegen 10 Uhr relativ spät auf unsere heutige Tagesetappe! George verabschiedet uns noch mal sehr herzlich und gibt uns viele gute Tipps mit auf die Reise! Auch die Sonne zeigt sich endlich über den Dächern des Orts.

 

Der Himmel reißt auf
Der Himmel reißt auf

 

Ich starte unsere Etappe erstmal mit einem Highlight und fahre quasi von der Pension aus mal direkt in die falsche Richtung. Aber immerhin fällt es mir schon nach 300 Metern auf und wir wenden direkt wieder So können wir fast noch ein zweites Mal unserem heutigen Gastgeber winken!

 

Auf Wiedersehen in Botiza
Auf Wiedersehen in Botiza

 

Wir haben heute extrem viel Zeit, immerhin stehen nur 180 gemütliche Kilometer auf dem Plan. Und so trödeln wir in aller Ruhe durch die ersten Ortschaften!

 

Wir verlassen die Gegend
Wir verlassen die Gegend

 

An der ersten größeren Kreuzung biege ich spontan nicht der Route folgend nach rechts, sondern nach links ab und fahre zu einer auf Schildern bereits angekündigten Kirche in einem Kilometer Entfernung.

 

Holzkirche in Rozavlea
Holzkirche in Rozavlea

 

Auch hier wieder eines der typischen Holztore
Auch hier wieder eines der typischen Holztore

 

Nun ja, irgendwie haben wir von diesen Holzkirchen nun schon jede Menge gesehen und ich glaube, dass bei der Sichtung der Fotos mir der Unterschied zwischen den einzelnen Kirchen nicht mehr auffällt!

Wir beschließen, dass dies die letzte Kirchenbesichtigung ist und lasse uns mal überraschen, wie lange dieser gute Vorsatz anhält. 😉

Wir drehen um und fahren wieder auf die geplante Route. In Bogdan Voda biegen wir links Richtung Bocicoel ab.

 

Angekommen in Rumänien

Auf diesem kleinen Stück Strasse packt mich Rumänien so richtig! Ich glaube, ich habe heute Nacht rumänische Luft geatmet, alles ist anders als gestern! Mich nerven die ewig langen Dörfer nicht mehr, ich nehme sie einfach hin! Fast genieße ich es, mir mit 50km/h in aller Ruhe die Häuser anzusehen, in die Gesichter der Menschen zu schauen und einfach alles auf mich wirken zu lassen! Die Freundlichkeit der Menschen hier ist nicht zu beschreiben! Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, alle strahlen und viele winken uns zu! So etwas habe ich noch nie erlebt!

 

In den Hügeln um Bocicoel
In den Hügeln um Bocicoel

 

Hinter jeder Kurve ein neuer Ausblick
Hinter jeder Kurve ein neuer Ausblick

 

Den Fahrstil hier kann ich nicht einheitlich beschreiben! Grundsätzlich finde ich die Rumänen erstaunlich umsichtig und fast zurückhaltend! Kommt Gegenverkehr, wird auf keinen Fall überholt und wenn, wird es immer durch Blinken angezeigt! Lassen wir beiden mal jemanden überholen, dann wird zum Dank zurück geblinkt! Okay, dann gibt es immer noch die, die einen mit 80 in den Ortschaften überholen und von Rücksicht noch nichts gehört haben! Aber die empfinde ich wirklich als absolute Ausnahme!

 

Typischer Ausblick beim Überholen
Typischer Ausblick beim Überholen

 

Pferdefuhrwerke gibt es wirklich jede Menge! Aber auch diese genießen scheinbar einen echten Sonderstatus. Keiner hupt, keiner drängelt sie und keiner rast an ihnen vorbei.

 

Wassertalbahn (Mocanita)

In Viseu de Sus fahren wir zum Startpunkt der Wassertalbahn! Zwar wissen wir, dass diese bereits vor einer Stunde abgefahren ist, aber die vielen alten Bahnen auf dem Parkplatz wollen wir uns denn noch ansehen.

 

Eine der vielen Loks
Eine der vielen Loks

 

Ich werde Lokführer!
Ich werde Lokführer!

 

Ruhe auf den billigen Plätzen
Ruhe auf den billigen Plätzen

 

Irgendwie sieht die Lok seltsam aus
Irgendwie sieht die Lok seltsam aus

 

Die Bahnen sind beeindruckend, aber ansonsten ist hier alles relativ kommerziell und erinnert an Folklore für die Touristen! Laute Musik beschallt den Innenhof des Cafés. Das ist nicht unsere Vorstellung von einem ersten Kaffee des Tages. Wir drehen um und fahren die paar Minuten nach Viseu de Sus zurück.

 

Kaffeepause

Es ist schon fast Mittagszeit, als wir die Bar am Straßenrand betreten. Wir ernten daher ungläubige Blicke, als wir nur einen Kaffee und eine Cola möchten! Bitte? Kein Essen?

 

Bar in Viseu de Sus
Bar in Viseu de Sus

 

Die kenne ich doch!
Die kenne ich doch!

 

Aber die Gastgeber sind so unglaublich nett und erklären uns das typisch traditionelle Gericht in Rumänien, Mititei (oder Mici). Aus Schweine- und Rindfleisch werden Cevapcici-ähnliche Würstchen frisch gegrillt und in unterschiedlichen Portionsgrößen mit Brot und Soße angeboten! Das sieht köstlich aus! Wirklich sehr schade, aber nach dem riesigen Frühstück am Morgen können wir bei bestem Willen nichts mehr zu uns nehmen! Aber probieren werden wir sie noch auf unserer Reise.

 

Sprachprobleme?

Sprachprobleme haben wir in unseren ersten anderthalb Tagen in Rumänien überhaupt nicht erlebt! Unsere gestrigen Gastgeber sprachen entweder französisch oder deutsch, auch mit Englisch kommt man relativ gut weiter! Und es ist so rührend zu sehen, mit wie wenig Worten deutsch die Menschen versuchen, sich mit uns zu unterhalten, uns etwas zu erklären oder die rumänische Lebensart näher zu bringen.

 

Markttag in Borsa

Weiter geht es Richtung Prislopp -Pass. Borsa stellt uns vor eine große Herausforderung! Es ist Markttag und damit kauft gefühlt die ganze Maramures-Region dort nicht nur auf dem Markt, sondern auch in allen Geschäften ein! Im Stop-and-Go geht es durch den Ort, aber heute stresst mich einfach gar nichts!

Die Verkehrserziehung der Rumänen ist beeindruckend! Die Straße ist so frisch und neu asphaltiert, dass sie noch keine neuen Markierungen hat. Weder für die Fahrspuren, noch für die Kreuzungen oder die Zebrastreifen! Aber in Borsa weiß man einfach, wo die Zebrastreifen vorher waren! Und dementsprechend wird auch brav angehalten, wenn an dieser Stelle ein Fußgänger die Straße überqueren möchte. Für den außenstehenden Ausländer kommen allerdings diese Bremsmanöver manchmal etwas überraschend, das gebe ich zu! 😉

 

Prislopp-Pass

Vor dem eigentlichen Prislopp-Pass machen wir einen kurzen Fotostopp, um die zurückliegende Gegend noch einmal auf uns wirken zu lassen!

 

Phantastischer Asphalt auf dem Prislopp-Pass
Phantastischer Asphalt auf dem Prislopp-Pass

 

Vorbei am Skigebiet
Vorbei am Skigebiet

 

Ausblick ins Skigebiet
Ausblick ins Skigebiet

 

Da freut sich jemand
Da freut sich jemand

 

Dort oben war der Ausblick auch nicht besser
Dort oben war der Ausblick auch nicht besser

 

Oben auf der Passhöhe ist ein Stop natürlich Pflicht! Zwei weitere deutsche Motorradfahrer bannen dort ebenfalls ihre Erinnerungen in die Mobiltelefone. Auch sie sind ca 14 Tage lang unterwegs! Ihr gesamtes Gepäck für diese Zeit ist ein Topcase und ihr Tankrucksack! Ich bin beeindruckt! Entweder haben sie Schuhgröße 34 und waschen sich nicht, oder Sie haben normale Schuhe und einen Kosmetikbeutel, aber tragen einfach 14 Tage die gleichen Klamotten! Anders kann ich als Frau mir das nicht erklären. 😉

 

Kloter auf dem Prislopp-Pass
Kloter auf dem Prislopp-Pass

 

Thermometer defekt

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das Thermometer an meinem Motorrad kaputt ist? Es verdreht die Zahlen. Gestern zeigt es noch ordnungsgemäß 31 Grad an, heute nur noch 13 Grad!!! Das muss doch ein Zahlendreher sein!

Während ich zitternd und frierend darüber nachdenke, wie viel schöne warme Wäsche ich in meinen Taschen verstaut habe, beobachte ich auf den nächsten Kilometern, wie sich die Temperaturen langsam fast dem einstelligen Bereich nähern! Scheiße ist das kalt!

 

Nun den Pass hinab

Auf der anderen Seite des Passes kann man es noch mal richtig laufen lassen. Lange Geraden lassen einen mühelos die langen Holz-Transporter überholen und auch die gefühlten 100.000 Menschen in Borsa haben es nicht bis über die Passhöhe geschafft. So wenig Verkehr – wir sind im Paradies!

 

Auch bergab perfekter Asphalt
Auch bergab perfekter Asphalt

 

Wir machen einen letzten Fotostopp! Ich gebe zu, eigentlich hatte ich auf einen Strauch für gewisse Bedürfnisse gehofft, aber das war leider nicht möglich.

 

Fotostopp - drehen wir noch mal um?
Fotostopp – drehen wir noch mal um?

 

Wir überlegen kurz, den Pass noch mal wieder rauf und runter zu fahren. Aber dann müssen wir mindestens die 50 Kilometer zurück bis Borsa, da die CBF mal wieder Sprit braucht. Einerseits schade, anderseits ist mir auch immer noch nicht wirklich warm und die Aussicht auf ein zweites Mal durch den Eisschrank lockt mich gerade nur ganz ganz wenig! 😉

 

Straßen hui, Flussbett pfui
Straßen hui, Flussbett pfui

 

Kuchen und ein letzter Pass

In Botos machen wir noch einmal Stopp bei der Pension “Zur deutschen Eiche”. Mangels Strom kann man uns nur einen Tee anbieten, angesichts unserer tiefgefrorenen Hände ist dies aber auch eine sehr willkommene Idee! Die unvorstellbar großen Stücke Käsekuchen verputzen wir ebenfalls dankbar! Wenn es jetzt nur noch etwas wärmer wäre! Die warme Dusche ruft, also machen wir uns beizeiten wieder auf den Weg!

 

Hier gab es Tee und Kuchen
Hier gab es Tee und Kuchen

 

Ein letzter Eindruck aus dem Tal der Bistrita
Ein letzter Eindruck aus dem Tal der Bistrita

 

Kurz vor Iacobeni biegen wir auf die E576 ab, die wir aber in Pojorata direkt auch wieder verlassen! Ein toller Pass führt nun nach Vatra Moldovitei.

Auf den ersten paar Metern gibt es etwas Sprühregen auf den Helm und ich befürchte zu der Kälte nun auch noch Regen! Aber dies waren tatsächlich nur zwei feuchte Kurven, und die nächsten Kilometer durch den relativ dichten und damit dunklen Wald können wir trockenen Reifens hinter uns bringen.

 

Nicht die besten Straßenverhältnisse, aber genial
Nicht die besten Straßenverhältnisse, aber genial

 

Bunt bemalte Bienenstöcke
Bunt bemalte Bienenstöcke

 

Als wir den Pass verlassen, wird es schlagartig hell! Hell- und dunkelgrüne Hügel tauchen am Horizont auf und lassen die Landschaft direkt freundlicher wirken. Links und rechts der Straße sind große und kleine Wiesenabschnitte eingezäunt, auf denen mal mehr oder mal weniger Kühe grasen! Zwei scheinbar relativ frisch geborene Kälbchen stakseln steifbeinig ihren Müttern hinterher.

 

Kurzer Umweg

Beim Blick auf die Uhr wird klar, wir haben noch ein bisschen Zeit. Also fahren wir an unserer Pension vorbei bis nach Moldovita, um dort die nächste historische Dampfeisenbahn anzuschauen. Was für ein Glück! Sie ist gerade angekommen und entlädt ihre Traube an Gästen! Tolles Motiv für ein Selfie!

 

Wegweiser zur Bahn, Achtung vor dem Zug! ;-)
Wegweiser zur Bahn, Achtung vor dem Zug! 😉

 

Hier sind die billigen Plätze noch billiger! ;-)
Hier sind die billigen Plätze noch billiger! 😉

 

Sie dampft sogar noch!
Sie dampft sogar noch!

 

Selfie-Time
Selfie-Time

 

Hier fährt schon lange kein Zug mehr!
Hier fährt schon lange kein Zug mehr!

 

Impressionen einer wirklich niedrigen Fensterbank, auf ca 15 cm Höhe
Impressionen einer wirklich niedrigen Fensterbank, auf ca 15 cm Höhe

 

Ankunft in Vatra Moldovitei

Aber auch dieser Moment ist einmal vorbei, wir wenden auf der Straße und fahren die 5 km zur Pension Alexandra in Vatra Moldovitei zurück.

 

Auf Wiedersehen in Moldovita
Auf Wiedersehen in Moldovita

 

Ein letzter Ausblick
Ein letzter Ausblick

 

Wir werden vor der Tür schon erwartet und können unser warmes Zimmer im zweiten Stock beziehen.

Vor dem Duschen muss aber ein Feierabendbier sein! Diese Aussicht hatten wir in den letzten Tagen auch noch nicht dabei.

 

Feierabend in Etage 2
Feierabend in Etage 2

 

Der Ausblick könnte auch in Österreich sein
Der Ausblick könnte auch in Österreich sein

 

Ich dusche als erstes und nach gefühlten 10 Minuten kommt auch warmes Wasser! Allerdings ist die Menge des warmen Nass so gering, dass ich mich nicht traue, mir auch die Haare zu waschen! Ich würde vermutlich jetzt noch unter der Dusche stehen und versuchen, den Schaum wieder auszuspülen!

Am Abend gibt es wieder ein Drei-Gänge-Menü: Rindfleischsuppe, Krautwickel mit Polenta und Quarkpfannkuchen mit Heidelbeeren füllen unsere Mägen bis zum Bersten! Es war viel, aber gestern Abend war es besser!

Wir ziehen uns relativ schnell wieder in das Zimmer zurück und brüten über der Straßenkarte und planen für den nächsten Tag! Auch wenn der Weg noch nicht ganz fest steht, die Kleidung steht fest! Viel, warm, winddicht!

Gute Nacht und bis morgen – auf der Transraraul!

 

Anmerkungen des Tages

Anmerkung 1:

Rumänische Geldscheine haben statt Wasserzeichen ein Sichtfenster mit Clownsgesicht. Das muss ich fotografieren!

 

Geldschein mit "Joker" im Sichtfenster
Geldschein mit “Joker” im Sichtfenster

 

Anmerkung 2:

Heute ist Hundetag! Ich sehe das erste wirklich große Hunderudel über die Straßen ziehen.

 

Hunderudel an der Wassertalbahn
Hunderudel an der Wassertalbahn

 

Der zweite Hund ist früh morgens die besondere rumänische Rasse des Flummi-Hundes. Er springt uns zwar nicht an, regt sich aber am Straßenrand so über uns beide auf, dass er mit allen vier Pfoten gleichzeitig in die Luft springt! Halt ein Flummi-Hund!

Der dritte Hund lag an einer Pension direkt am Prislop Pass und ließ sich ordentlich die Flöhe auf dem Bauch kraulen!

 

Ganz junger Flohzirkus!
Ganz junger Flohzirkus!

 

Hund Nummer 4 lag ganz oben direkt auf dem Prislop Pass und sah aus wie angefahren oder sogar schon tot! Erst als ich näher kam, öffnete er gelangweilt die Augen und streckte sich noch mal so richtig gemütlich im Sonnenschein!

 

Er sonnte sich nur - sah aber aus wie angefahren!
Er sonnte sich nur – sah aber aus wie angefahren!

 

Und der letzte Hund war Cora, die behaarte kleine Chefin der Pension “Zur deutschen Eiche” in Botos.

 

Anmerkung 3:

Wir haben unseren Gastgeber in Botiza nach einer alternativen Route für den Morgen gefragt. Er hat uns von unseren Plänen abgeraten. Nicht, weil die Straße unbefestigt ist, sondern weil die Art der Steine extrem schlecht für Motorradreifen ist. Diese Problematik wird mir noch mal bewusst, als ich die vielen Vulkanisateure in allen möglichen Ortschaften sehe. Egal, ob dies ein großer Reifenbetrieb wie bei uns in Deutschland ist, oder einer, der aus einer gemauerten Kate kleiner als eine Garage einen Vulkanisierbetrieb gemacht hat, sie alle sind gut besucht!

 

Anmerkung 4:

Ich scheine Strom-Probleme gepachtet zu haben! Erst war es mein Motorrad, die ein Stromproblem hatte.

Heute morgen gab es in unserer Pension plötzlich einen Stromausfall.

Und auch in der Pension zur deutschen Eiche hatte der Gastgeber seit dem frühen Morgen keine Energie! Ich habe mal lieber nicht verraten, dass ich vielleicht das Problem an der ganzen Sache bin. 😉

 

Anmerkung 5:

Vielleicht satteln Monika und ich um und eröffnen auch eine Pension in Rumänien. Ein geeignetes Objekt haben wir schon gefunden! Bisschen Farbe an die Wände, Gardinen ans Fenster und ein neues Schild, oder?

 

Fast neu!
Fast neu!

 

Die Route

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14 comments on “Rumänien – Tag 5 – Prisloppass

  1. Ein rumänischstämmiger Kollege sagte zu mir vor unserer Rumänientour: “Weicht den Schlaglöchern aus und bleibt weg vom Straßenrand!” Er begründete das damit, weil dort alles liegenbleibt, was so von/aus den Fahrzeugen fällt. Und was dann sehr unwillkommen im Reifen stecken bleiben könnte. Den Prisloppass hat man neu geteert, oder?

      1. Sehr schön geschrieben.. Ich bin rumänisch aber wohne ich in Deutsch land seit 3 Jahren… Ihr wart in mein kindheitheim…. Maramureș… Ja… dort sind die besten Gastgeber…. Viel Spaß weiter!

  2. Hallo und guten Abend.
    Vielen Dank für die herzerfrischenden Berichte und die tollen Bilder.
    Und: Menschen ohne Humor und ohne Sinn für Ironie sollten euren Blog besser nicht lesen.
    Weiterhin eine gute Fahrt wünscht W.S. aus L.

  3. Einfach nur topp geschrieben, allerdings erkennt man den Geschlechterunterschied: die letzten beiden Tage (in etwa) haben wir an einem knappen Tag gefahren (andersherum), ich gebe zu, einige Dinge haben wir nicht gesehen…
    Macht weiter so, Mädels!

  4. Hallo Schwester Eisenarsch

    Danke fürs mitnehmen, Deinen tollen Bericht und die vielen Fotos!
    Auch ich lese wieder mit. Habe mir heute die ersten 5 Tage bei Sonnenschein auf dem Balkon gegönnt.
    Ne Pension in Rumänien? Warum nicht. Die Immobilien werden in den nächsten 10 Jahren wahrscheinlich steigen…
    Grüße an Monika und weiterhin viel Sitzfleisch.

  5. Ich finde diesen Reisebericht super gut geschrieben. Mich packt das Fernweh.
    Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Zeit mit tollen Erlebnisse. Ich freue mich den nächsten Reisebericht.

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