Besser, toller, schneller

Virtuelle Unterschiede

Der Winter ist ja eher vom “übers Motorradfahren lesen” als vom “Motorradfahren an sich” geprägt. Und während ich so durch die sozialen Medien stöbere, frage ich mich, wann das eigentlich angefangen hat, dass sich reale und virtuelle Biker so unterscheiden?

Wo ist die so hoch gelobte Toleranz und die überall auf der Welt verbreitete Freundlichkeit untereinander?!

Was ich damit meine? Ich versuche, es euch zu erklären:

Freiheit auf zwei Rädern

Gehe ich in ein Ausflugslokal oder auch in das pittoreske Straßencafé, so komme ich schnell mit anderen Motorradfahrern ins Gespräch. Wir finden schnell Themen und Gemeinsamkeiten, können aber genauso leidenschaftlich freundlich und herzlich über unsere Unterschiede diskutieren. Ein überzeugter Harleyfahrer zeigt mir das neueste Airbrush, welches ich bewundere und er bestaunt an meiner Reiseenduro die Unmengen an mitgeschlepptem Gepäck. Ob wir tauschen wollen? Auf keinen Fall! Aber jeder wertschätzt den anderen für eben seine Interpretation der Freiheit auf zwei Rädern! Es gibt kein “besser” oder “schlechter” zwischen uns, es gibt einfach Unterschiede.

Die schöne Beta Alp 200
Die schöne Beta Alp 200

Schrauberei und Eisdielen

Gleiches gilt für das Schrauben. Da bummelt man bei einem Bikertreff durch Alleen von den unterschiedlichsten Motorrädern, bestaunt die einen, holt sich Anregungen bei den anderen, schwätzt mit Selbstschraubern und tauscht Erfahrungen mit Werkstätten aus. Jeder hat Tipps und Tricks, jeder hat seine Meinung, ob er lieber selber schraubt oder nur der Werkstatt seines Vertrauens traut. Aber es geht aber nie darum, was von beidem besser ist!

An der Eisdiele schwätzen Sonntagsfahrer mit Weltreisenden und jeder freut sich über die Erzählungen des anderen, auch wenn diese vielleicht nicht seiner Vorstellung von Motorradfahren entsprechen.

Tempomacher und Markenmotorräder

Was wäre unsere mediale Welt auch ohne die Diskussion um Höchst-, Durchschnitts- und Mindestgeschwindigkeit. Ein Genussfahrer, der neben 150 km am Tag nur eine Menge Genuss, tolle Ausblicke und ein Herz voller Erinnerungen mitnimmt, muss per Definition weniger Spaß gehabt haben, als der Vielfahrer, der stolz von Tagesleistungen von immer über 500 km prahlt. Muss so was sein?

In den sozialen Medien ist das Wort „sozial“ eher Schall und Rauch. Da wird nach Jahreskilometerleistungen gefragt und jeder unter 10.000 Kilometern soll angeblich besser das Hobby wechseln. Zeigt jemand stolz seinen Chopper, gilt er umgehend nicht als echter Biker und BMW GS-Fahrer dürfen eh schon keine Bilder mehr ihrer Bikes posten, möchten Sie nicht mit Schimpf und Schande untergehen.

Und da sind ja auch noch die Superbikes und andere Rennmaschinen! Wären deren Besitzer nicht bei Instagram und Facebook, könnte man niemanden als Organspender oder bereiften Mörder bezeichnen!

Diese bunte Haufen ist ein Teil des Stammtischs der Niederrhein-V-Stromer. Immerhin die Hälfte sind eine V-Strom! 😉

Saisonkennzeichen

Habe ich was vergessen? Ach ja, das derzeit wohl populärste Thema: Saisonkennzeichen!

Jedes Jahr die selbe Leier: Nur Weicheier haben angeblich solche. Wer nicht schon im Januar die ersten 4000 km unter die Räder genommen hat, sollte es den Rest des Jahres auch besser nicht versuchen. Nur die harten kommen in den Garten, oder was?

Ebenfalls nicht zu verachten ist die Intoleranz gegenüber Neuem und jenseits der angeblichen Norm liegendem. Kennt ihr nicht? Dann sucht mal nach Posts über die Honda X ADV, die Yamaha Niken oder Elektromotorräder wie z.B. die Serie von Zero. Man muss nicht alles gut oder hübsch finden, aber konstruktive Kritik liest sich für mich definitiv anders.

Es traut sich doch fast keiner mehr zu schreiben, dass er ggf. vor irgendeiner Situation Angst hat, dass er nur bei Sonne fährt, er Sicherheitstrainings gut findet und eine Tour am brettflachen Niederrhein auch wunderschön sein kann.

Nur ich bin normal

Bin ich deshalb mainstream und bin immer der gleichen Meinung mit anderen? Nein, überhaupt nicht. Auch meine Sicht ist nicht die richtige, es ist nur meine Sicht. Ich liebe es, mein schwarzes Motorad mit roten Anbauten zu verschönern. Meine liebste Reisebegleitung dagegen mag ihr Motorrad genauso wie sie es gekauft hat – im Originalzustand. Und? Wie gehen wir mit unserer total unterschiedlichen Sichtweise zu den Bikes um? Sie schaut auf Messen, ob sie noch schöne rote Teile für meine V-Strom findet und ich helfe ihr beim googlen nach gebrauchten Originalteilen, wenn auf unseren Reisen dann doch einmal etwas den Geist aufgegeben hat. Wir akzeptieren den anderen hier nicht nur, wir unterstützen ihn sogar, obwohl wir an dieser Stelle ganz gegensätzlich ticken.

Monika und Julia
So gleich, und doch so unterschiedlich

Warum lese ich dann noch online?

Ich gestehe, dass mir aus den genannten Gründen über den Winter oftmals die Lust an den virtuellen Foren vergeht. Ich wünsche mir Fotos von vergangenen Reisen, sehnsüchtige Berichte über ferne Länder, konstruktive Beiträge zu diversen Themen, Berichte von Messeneuheiten usw – und dabei sind kontroverse, aber wertschätzende Diskussionen so gewünscht wie dringend notwendig.

Um so mehr freue ich mich, dass es aber neben den “social media”-Kanälen auch wunderschöne Reise- und Fernwehblogs gibt, die einen an ihren Träumen, Gedanken und phantasievollen Erzählungen teilhaben lassen.

Ich wünsche mir, dass wir virtuell so miteinander umgehen, wie wir es in der realen Welt praktizieren. Es geht uns allen doch um das Gleiche: Den Spaß am Motorradfahren, an der Technik, an der Landschaft und den tollen Begegnungen mit anderen Menschen! Seid wertschätzend und einfach mal die Klappe halten, bevor man jemanden anders mit seinen abschätzigen Bemerkungen trifft oder ihm im schlimmsten Fall sogar das geliebte Hobby versaut.

In diesem Sinne! Ich freue mich auf die kommende Saison und auf euch, wo immer wir uns mal treffen!

Kaiserwetter am Timmelsjoch
Freu mich auf euch!

16 comments on “Besser, toller, schneller

  1. Echte Männer trinken Motoröl, schwitzen Benzin, melden ihre Motorräder über den Winter persönlich ab und wieder an statt ein Saisonkennzeichen zu verwenden und werden auf einmal lammfromm wenn die Gattin das Zimmer betritt und nachfragt »Na, was schreibst du denn schon wieder im Internet?« – »Och… Nichts…« – »Bring auch noch den Müll raus!« – »Ja, ich schreibe nur noch kurz fertig…« – »Gerade hast du doch gesagt du schreibst nichts?«. *grummel*

    So oder so könnte es ja auch im einen oder anderen Haushalt zugehen? Klischee? Bestimmt – aber unterhaltsam. 😉

    Daher einfach ausblenden was andere so schreiben um andere zu nerven, zu denunzieren oder schlichtweg nur um zu beleidigen. Wobei die meisten Meckermenschen anscheinend gerade voll und ganz damit ausgelastet sind das sie Führerscheine umtauschen gehen dürfen/müssen. 😉

    Ich verbringe mir die Zeit damit Videos zur Moto Guzzi V7 III anzuschauen. Da meckert kaum einer.

  2. Hallo Julia, wieder sehr schön geschrieben. Bin auch Selbstschrauber, optimiere auch meine Motoräder selber, lasse aber diverse Sachen auch von der Fachwerkstatt machen, meine Frau fährt BMW, wir haben auf den großen Motorrädern Saisonkennzeichen, ich grüße auch Rollerfahrer und mir ist es schnurz ob jemand 500km oder 50000km im Jahr fährt. Jedem das Seine. Ich liebe Motorrad fahren und kann die Sasion 2019 kaum erwarten. Die Tourenpläne für Juli und Oktober sind schon in der Planung und die ersten Motorradmessen besucht, um einfach schon mal die ersten Gelüste zu holen :-). WIr haben am letzten Juli Wochenede ein Motorradtreffen in der Rhön und vielleicht hast du ja Zeit und Lust, daran teilzunehmen. Bei Interesse schreib mich einfach an und ich schicke dir die Infos. Grüße aus der Rhön.

  3. Hallo,
    Julia wie immer hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Ich freu mich auf die kommenden Touren, das Schrauben, und dem tollen zusammen sein mit den Niederrhein Stromern wo das was du Positiv bewertest so groß geschrieben wird

  4. Soziale Medien sind Gift für die Seele. Die sichere Entfernung bringt das Schlechteste in den Menschen hervor – Verachtung, Hass, und nur einen Schrittbreit davon entfernt Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

    Das schlummert offenbar bei ganz vielen Menschen ganz dicht unter der Oberfläche, und führt zu merkwürdigen Situationen. So wie Menschen, die ich persönlich kennengelernt habe und mit denen ich mich auf Anhieb super verstand, dern Facebook-Stream aber ein Konvolut rechten Gedankenguts ist. Was fange ich mit solchen Menschen an?

    Meine Strategie: Keine Kommentare unter Artikeln und Youtube-Videos lesen. Facebook weitgehend meiden. Und Menschen (insb. andere Moppedfahrer) am Besten auch.

  5. Liebe Julia,
    mein erster Gedanke nach dem Lesen des absolut zutreffenden Blogs: ich hätte es kaum besser schreiben können!
    Aber dann noch mal intensiver nachgedacht… und in ein oder zwei Punkten hast Du auch mich voll erwischt. Insbesondere beim ersten Thema. Gerade mit Kafferacern und Eisdielentouristen kann ich eigentlich nicht wirklich viel anfangen. Ich bin auch nicht das ganze Jahr unterwegs, aber wenn es dann los geht, dann bis zum Horizont und weiter. Wahrschenlich habe ich das hin und wieder auch zu deutlich gesagt… aber der Mensch ist ja lernfähig. Und deshalb lohnt es sich grundsätzlich doch, online in sozialen Medien zu schmökern. Vielleicht nicht nur innerhalb der eigenen “Blase”? Wenn ich in einer Facebook-Gruppe nur mit Nordkap-Fahrern verkehre, dann vergesse ich natürlich, dass es auch Mädels und Jungs gibt, die am Wochenende auf abgesperrten Rundkursen “just for fun” Bestzeiten jagen oder mit ihrem “Eisenhaufen” an den Strand tuckern.
    Daher nochmals Daumen hoch für diese netten Gedanken.

  6. Jeder Jeck ist anders.

    Natürlich ist die Art, wie ich mein Motorrad leben gestalte die Beste. Für mich und meine Lebensumstände. Kann bei jedem anderen anders aussehen.

    Und wenn ich mit meinen Reiseberichten den einenen oder anderen Leser reize mal etwas mehr Abenteuer zu wagen, super!

    Und ja, manchmal lächle ich milde über ein 260kg SUV mit großem Teuertek Update, dass sich über einen Feldweg quält. Aber immerhin verbindet uns die Freude am Moppedfahren und alle werden hoffentlich glücklich damit…

  7. Als ich mit dem Motorradfahren begonnen habe gab es drei regeln.
    Respekt / Toleranz / Hilfsbereitschaft
    Daran halte ich mich auch heute noch, auch wenn ich zu den GS-Fahrern gehöre, einen Klapphelm habe, Bauch und graue Haare.
    Ich mag deinen Block. Bleib so, reg dich nicht über andere auf und schreib schön weiter von deinen Erlebnissen.

  8. Leben und fahren lassen, sach ich da mal…. 😉
    Wer welche Mopete in welchem Zustand und “Pfeil im Kopp” fährt, ist doch, mir zumindest komplett Wurscht!
    In erste Linie teilen wir alle, die auf den zwei Rädern unterwegs sind, die Leidenschaft, in (die Einen mehr, die Anderen weniger) in Schräglage den Wind im Gesicht zu spüren.
    Dann kommt vielleicht das Marken und Ausführungsgerangel….Ob Butter-und-Brot-Mopete, Chopper, Wuthocker Schotterfresser, was auch immer… aber damit ist nur die bunte Vielfalt gewährleistet, die eigentlich alles erst sooooo interessant macht.
    Ich hab schon alle “Bauweisen” durch, und bin zum guten Schluss, da leider meine K75 (Henriette) schwer “Herzkrank” wurde, bei ner DL 1000 gelandet.
    Passt vom ersten Probesitzen an. Punkt.
    Kein gejammer mehr, dass meine Beine einschlafen., der Reifen ist nach ner guten Woche auch schon bis zur Kante benutzt (hab dan ja auch bis zur Kante bezahlt, nä!) uind die Leistung stimmt in allen Lagen.

    Klar kann man an Treffpunkten prima Witze reissen, über diejenigen, die im Schrittempo eher “spazieren gehen”, als Schritt zu fahren, Fransen anne Joppe, oder Warnwesten UNTER der Motorradkleideung (KEIN WItz, selber gesehen!!!!!) tragen…..aber was wäre das Leben OHNE die kleinen Unterschiede, die uns alle so Einzigartig machen!

    Jeder SO, wie ER/SIE will/kann/möchte!!!!!

    So, wer Rechtscheibfehler findet, darfse behalten! 😉

  9. Moin Julia,

    klasse geschrieben und trifft voll ins Schwarze (keine Anspielung auf Deine Strom!).

    Ich rechtfertige mich nicht mehr wegen meiner geliebten V-Strom (L2) und ihren “nur” 69 Pferdestärken, für mich und meine Art zu fahren ist es das genau passende Motorrad.

    Ich bin kein Selbstschrauber, habe wohl zwei linke Hände und alles Daumen! Auch dafür rechtfertige ich mich nicht mehr, ja, ich fahre zum Ölwechsel zur Werkstatt. Und…?

    Über diesen Winter habe ich mir nun ein Topcase angebaut, wollte ich eigentlich nie, so einen Pizzabunker. Alle Kommentare prallen an mir ab, weil das Teil ist ja derart praktisch… 😉

    Ehrlich, ich bin froh, dass ich mittlerweile zur Ü50 Generation zähle, es ist Gelassenheit eingezogen und das Geltungsbewusstsein ist dadurch deutlich verdrängt worden. Leben und leben lassen, man muss auch gönnen können! Nicht Geschwindigkeit zählt, sondern der pure Genuss. Herrlich…

    Dir (und allen anderen natürlich auch) eine wirklich tolle Saison.
    Nordische Grüße…

  10. Hmmm
    ich läster über GS-Bilder genauso wie über Bruchstrich-Fahrer
    Und ich mach das in Foren und vor allem auch im real-life
    und … schlimm ?
    wer mich kennt lacht drüber, oder auch nicht und wer sich darüber ernsthaft aufregt, dem antworte ich mit dem wohl bekanntesten Goethe-Zitat der Neuzeit:

    “Heul leise”
    In diesem Sinne 🙂 (keine Ahnung wo hier Smileys sind)

  11. Hello Julia!
    Habe deinen Blogeintrag mit Freude gelesen. Du sprichst mir aus dem tiefsten Herzen. Leider liegt der Umgang in den “Social” Medias nicht immer soziales Verhalten zugrunde. Darum sind wir im Kurvenfahrer.at Team auch wirklich stolz darauf, eine der wenigen Facebook Gruppen zu sein, in denen sich anscheinend alle zu benehmen wissen :-D.
    Du bist herzlich eingeladen es dir persönlich anzusehen und dich darüber zu freuen dass es auch anders geht —> Kurvenfahrer.at Plauderecke
    Es sind auch viele LandsfahrerInnen von dir in unsere Gruppe.

    Vielleicht sehen wir uns ja mal auf der Straße – Die linke zum Gruß von Bikerin zu Bikerin!
    Mach weiter so.
    Allerliebste Grüße aus der Steiermark/Österreich
    Heidi (kurvenfahrerin.at)

  12. Hallo Julia,

    genau diese Misstöne in den sozialen Medien sind der Grund, weshalb es meinen Blog überhaupt gibt. Auf die ganzen “sozialen” Querschüsse hatte ich einfach gar keine Lust mehr, auf die ganzen saisonsbedingten Klischees auch nicht. Es ist die Leidenschaft Motorrad, die uns eint – bei einigen ist es mitunter auch einfach Notwendigkeit, wenn z.B. das Geld für ein Auto fehlt. Aber offensichtlich schafft jede Leidenschaft Leiden.

    Da freut sich jemand über seine alte Ducati und bekommt als dritten Kommentar um die Ohren gewemst, dass ein redlicher Japaner ja viel einfacher und günstiger zu fahren wäre. Da freut sich jemand über seine Harley, und bekommt als dritten Kommentar um die Ohren gewemst, dass man damit ja überhaupt nicht fahren kann.

    Deswegen habe ich meine Geschichten damals aus z.B. Facebook vewschwinden lassen und Motorprosa ins Leben gerufen. Da muss ich mich nicht um aufklärerische Kommentare beschäftigen.

    Dass ich nun die sozialen Medien zur Bekanntmachung meines Blogs nutze, ist meine konsequente Inkonsequenz *ups*

    Auf jeden Fall freue ich mich schon wieder sehr auf die Momente, wenn ich als Harley-Fahrer mit einem Superbiker auf dem Stilfserjoch ins Gespräch komme und über seine Racing-Parts debattieren kann. Oder mich, krumm gebückt im verschlissenen Rennleder, mit einem Chopperfahrer über die neuesten Manga-Stickereien auf seiner Sissybar-Abdeck-Lederhaube freue.

    Vorderrad hoch zum Gruss,
    Jürgen

    1. Hallo Jürgen,

      Du bist für mich das beste Beispiel der Toleranz in einer Person. Du hast das “beast” in der Garage für die schnelle Kurvenhatz, das rollende Sofa für gemütliches Cruisen mit der weltbesten Sozia und bist sogar noch so irre, deinen Hausberg auf zwei Rädern ganz ohne Motor zu erklimmen.

      Ich selber weiß, dass ich oftmals auch bei meinen Berichten mit einem Augenzwinkern über andere schreibe, betrachte mich selber aber auch mit dem gleichen Augenzwinkern….

      Ich bleibe übrigens dabei : ein persönliches Kennenlernen ist mehr als überfällig…. 😉

      Viele Grüße, Julia

  13. Wenn 100 Biker 100 verschiedene Ansichten haben über das beste Motorrad, das richtige Tempo, die wichtigsten Anbauteile und was alles noch beim schönsten Hobby der Welt die Geister trennen mag, ist das doch völlig in Ordnung, das kann und darf nicht anders sein.
    Verlange von 100 Tischlern, dass sie nach Hause gehen sollen, um einen Tisch zu bauen, sie werden mit 100 verschiedenen Ergebnissen kommen, obwohl doch alle dasselbe getan haben.

    Übrigens, Julia, bei Deiner Art zu schreiben ist das Lesen wie immer eine Wahre Freude!

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